Goldreserven, Staatsverschuldung und Wechselkurs in Serbien

Wechselkurs in Serbien

A stable exchange rate in Serbia

Für diejenigen, die planen, ein Unternehmen in Serbien zu gründen, ist einer der Garanten für ein nachhaltiges und langfristiges Geschäft ein stabiler Wechselkurs in Serbien. Nach zwei Jahrzehnten instabiler Wechselkurse und wechselnder Geldpolitik hat Serbien makroökonomische Stabilität erreicht, was sich unter anderem im stabilen Wechselkurs des Dinar gegenüber dem Euro widerspiegelt. Für 1 Euro erhält man 117,0 Dinar.

Eine stabile Landeswährung oder ein konstantes Paritätsverhältnis zwischen Dinar und Euro ist besonders wichtig, wenn Waren oder Rohstoffe aus Serbien importiert oder zum späteren Verkauf nach Serbien importiert werden.

Die folgende Grafik zeigt die Entwicklung des Dinar-Euro-Wechselkurses (Quelle: Nacionalna banka Srbije – Nationalbank von Serbien). Die blaue Linie zeigt die Entwicklung der jährlichen Inflation, die sich auch auf den Euro-Dinar-Wechselkurs auswirkt.

Picture1

Währungs- und Goldreserven in Serbien

Die Währungs- und Goldreserven befinden sich auf einem Allzeithoch und zeigen einen stetig wachsenden Trend. Selbst in den Jahren, die nicht in der Grafik dargestellt sind – also den letzten beiden Jahren – war ebenfalls ein starker Aufwärtstrend zu verzeichnen. Derzeit übersteigen die Devisenreserven 21 Milliarden Euro, was im Vergleich zu den letzten Jahren aus der Grafik ein fast exponentielles Wachstum darstellt. Die Reserven der Nationalbank von Serbien sind rot markiert, während die Mindestreserven der Geschäftsbanken orange markiert sind. Auch die Goldreserven befinden sich auf einem Allzeithoch und belaufen sich nach den neuesten Daten auf fast 60 Tonnen. Serbien hat das Recht, als erstes Land das auf seinem Territorium geförderte Gold zu kaufen, und die Goldreserven sind in den letzten fünf Jahren fast exponentiell von 10 Tonnen auf derzeit 60 Tonnen gestiegen.

Picture2

Serbische Staatsverschuldung

Die Staatsverschuldung ist stabil und entspricht dem BIP-Wachstum. Serbien hält sich an die unterzeichneten Vereinbarungen über die maximale Höhe der Staatsverschuldung, die 60 Prozent des BIP nicht überschreiten darf. Standard & Poor’s hat Serbiens BB+ Kreditrating mehrfach bestätigt, obwohl seit langem erwartet wurde, dass Serbien als Investitionsland eingestuft werden würde. Dies ist jedoch auch diesmal nicht geschehen. An dieser Stelle möchten wir erwähnen, dass dieses Rating 2011 noch zwei Stufen niedriger lag und bei BB- lag. Der letzte Punkt in dieser Analyse ist der Anteil notleidender Kredite, der 2023 mit nur 3 % einen historischen Tiefstand erreichte – verglichen mit 22 % im Jahr 2015.

If you have any questions, let us know!